Auberginenpampe

Über den „richtigen“ Namen dieses Gerichts gehen die Meinungen schwer auseinander. Außerdem herrscht Uneinigkeit, welche Nation der Urheber ist. Ich habe es zum ersten Mal gegessen, als ich bei einer afghanischen Familie zu Gast war – vor gefühlt 100 Jahren. Es handelt sich um Auberginen in Tomatensauce, die mit Joghurt gegessen werden. Dazu passt Reis oder Bulgur.

  • 2 Auberginen
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 500g passierte Tomaten
  • 8 Kirschtomaten, geviertelt
  • Öl
  • Cumin, Paprikapulver, Curcuma
  • 2 EL Zucker

Auberginen waschen,  in Scheiben schneiden und mit Salz bestreuen. 1 Stunde ziehen lassen. Joghurt mit Salz, Kreuzkümmel, Paprika würzen und 1/3 der gehackten Knobizehe zugeben.

Gewürze in einer Pfanne erhitzen, Öl und 2 EL Zucker dazugeben. Wenn der Zucker geschmolzen ist, Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen, dann die passierten und die Cherrytomaten dazugeben. Wer mag, kann hier hier noch einen Schuss Rotwein in die Pfanne geben. Köcheln lassen.

Die Auberginenscheiben mit einem Küchentuch von Salz und überschüssigem Wasser befreien und dann in einer Pfanne mit heißem Öl jeweils nach und nach braten. Die gebratenen Scheiben zum Abtropfen auf Küchentuch geben.

Die Sauce abschmecken, eventuell etwas einkochen lassen und nach Geschmack pürieren.

 

Es gibt auch eine etwas schnellere Variante. Dabei werden die Auberginen in kleine Stücke geschnitten und gesalzen, nach gut einer Stunde abgespült.

Tomaten ebenfalls kleinschneiden. Auberginen in Öl anbraten, dann runterschalten und Knoblauch und Zwiebeln dazugeben. Nach ein paar Minuten auch die Tomaten, passierte Tomaten und etwas Tomatenmark. Würzen und  möglichst lange köcheln lassen, mit nicht zu wenig Zucker abschmecken.

 

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