Tracker-Fit?

Nach dem Anfixen mit Fitbit One bin ich mental abhängig von Schrittzähler und Schlafaufzeichner. Leider waren die beiden Exemplare von Jawbone ziemlich kurzlebig und der Support ist vom unteren Regal. Nun also der Misfit Ray. Was er zu meinem großen Leidwesen nicht kann: SmartAlarm, also Wecken in der Leichtschlafphase. Dafür kann er eine Menge anderes tolles Zeug und sieht auch noch schick aus. Besonders erfrischend: Ich hab den am Montag bestellt (direkt bei Misfit), am Mitwoch ist er schon da. Das ist Top!

img_5436Immerhin habe ich den Karton unfallfrei aufgekriegt – man muss dankbar sein.
Die Gebrauchsanweisung spart an Buchstaben. Ich folge den Bildanweisungen. Ray hat kein Ladekabel sondern Batterien, drei Stück an der Zahl, die angeblich ein halbes Jahr halten sollen. Nachdem ich das Up3 zuletzt alle drei Tage laden musste, bin ich gespannt.

Mit einem beherzten Dreh geht das Armband tatsächlich auf. Batterie geschnappt, über die Röhre gehalten, abgerutscht, Batterie verkantet … steckt fest – ich hab’s verkackt. Fünfzehn Minuten Fummelei später und nach dem Einsatz verschiedenster Spezialwerkzeuge (Uhrmacher-Schraubendreher, Chirurgenzange etc.), hab ich das Ding herausgefrickelt.

Der Rest ist – wie bei allen Trackern simpel: App installieren, via Bluetooth verbinden, zack(!) fertig.

Die Misfit-App finde ich etwas sperrig. Die Einstellung der Alarme ist wenig komfortabel. Dafür fragt mich das Gerät beim Starten des Schlafmodus, wann ich geweckt werden will. Das ist wieder gut.
Die Auswahl an möglichen Aktivitäten ist dürftig (nicht das ich das unbedingt brauche). Außerdem rechnet mir die App alle Schritte in Punkte um (das System habe ich noch nicht durchschaut), aber ob ich am Ende des Tages 160 von 300 Punkten habe oder 6000 von 10.000 Schritten ist mir egal, die Tendenz zählt. Falls ich jemals regelmäßig Schwimmen gehen sollte, kann ich eine Zusatz-App erwerben, die die geschwommenen Bahnen erfasst.

Wer Wert auf eine schöne, umfangreiche App legt, ist mit Jawbone aus meiner Sicht am Besten bedient. Vor allem, wenn man seine Mahlzeiten erfasst. Jawbone gibt zumindest rudimentär eine Nährwertauskunft. Nur leider gehen die Tracker ständig kaputt. Beide Apps arbeiten mit MyFitnessPal zusammen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.